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Dorfgeschichte

 

Tägerig, das um 1160 als "Tegeranc" in den Acta Murensia erscheint, wurde am 13. März 1189 erstmals urkundlich erwähnt. Papst Clemens III stellte dem Benediktinerkloster
St. Martin zu Muri einen Schirmbrief aus, worin er dasselbe in St. Peters und seinen Schutz nimmt und ihm seine Besitzungen, worunter "Tegeranc", sichert. 380 Jahre lang gehörte die Gemeinde mit den übrigen Ortschaften der Freien Ämter zur gemeinen Herrschaft eidgenössischer Orte. Weitere 250 Jahre war Tägerig Untertanengebiet der Herren von Mellingen. Die historischen Grenzsteine zwischen Tägerig und Mellingen sind Zeugen dieser Zeit. Das damalige Wappen von Tägerig erscheint als Mini-Ausführung des Stadtwappens von Mellingen mit einem "T" in der Kugel. Nach dem Umsturz von 1798 wurde Tägerig selbständige politische Gemeinde. Der Name des Weilers Büschikon taucht erstmals am 17. Januar 1315 auf. Ulrich der Meyer von Rohrdorf, Bürger zu Mellingen, vergibt all sein liegendes und fahrendes Gut, worunter ein Acker zu "Böschon" dem Konvent von Gnadenthal. Dagegen nahmen ihn die Frauen in ihr Kloster auf, als Pfründner bis zu seinem Tode. Am 10. August 1343 wird der Ort Büschikon zum zweiten Mal genannt und zwar diesmal als "Büschinkon". Sechs Bürger-geschlechter sind in der Gemeinde noch anzutreffen: Blattmer, Huber, Meier, Seiler, Stöckli, Zimmermann. Andere sind ausgestorben oder ausgewandert.

  Dorfgeschichte.doc (doc, 64.0 kB)


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